Und es lohnt sich doch. Ich habe doch tatsächlich (siehe meine Twetts) bei einem Gewinnspiel eine Playstation 3 Slim mit 120 GB gewonnen.
Nachdem ich diese installiert und eingerichtet hatte ist mir direkt aufgefallen, dass Texteingaben via Controller und Bildschirmtastatur doch eher eine Qual sind. Was blieb mir anderes übrig als direkt das erste Zubehör für meine neue Playstation zu bestellen.
Es handelt sich hierbei um das PlayStation 3 Wireless Keypad und ist damit auch direkt ein Original-Zubehör.
Ersteindruck:
Der war echt sehr gut. Die auf den Controller aufsteckbare Tastatur steht dem Controller von Sony in Sachen Qualität in nichts nach. Die Verarbeitung ist ordentlich und das verwendetet Material passt sich perfekt der restlichen Optik des Controllers an.
Die Montage ist Kinderleicht und schnell erledigt. Das Keypad wird einfach mittels eines Federmechanismus auf der Rückseite des Keypads auf den Controller gesteckt und rastet dort ein.
Der Sitz ist bombenfest, was nicht zuletzt durch die gummierte Federhalterung der Fall ist. Zudem ist die Tastatur genauso schnell wieder entfernt wie aufgesteckt.
Ein wichtiger und kaufentscheidender Punkt für mich war, dass alle Tasten auch bei aufgestecktem Keypad benutzbar sind. Hier kann ich nur sagen, dass das Spielen mit Tastatur immer noch sehr gut möglich ist und wirklich alle Tasten wie gewohnt erreicht werden können. Dadurch und durch das minimale Gewicht des Keypads merkt man fast gar nicht mehr, dass es nicht dazugehört.
Aufladen und Einschalten
Die Ladetechnik funktioniert analog dem des Controllers mittels USB-Kabel., welches leider nicht im Lieferumfang enthalten ist. Aber jeder hat ja eins von dem oder den Controller(n). Einfach in den USB-Port stecken und auf der anderen Seite ins Keypad und Schwupps, die neue Peripherie ist erkannt.
Schön ist auch, dass das Keypad einen Ein-/Ausschalter hat und, dass das Keypad nach einigen Minuten nichts tun automatisch in den Stromspar-Standby-Modus geht. Beides begrüße ich sehr.
Zur Akkulaufzeit kann ich noch nicht viel sagen, aber gerade jetzt am Anfang benutze ich die Tastatur doch schon recht häufig und habe noch nicht nachladen müssen. Hier hängt die Laufzeit auch sicherlich von der Nutzung und den Aktivitäten ab.
Was noch fehlt ist eine Hintergrundbeleuchtung für das tippen im Dunkeln, was gerade bei den kleinen Tasten doch schon recht schwer ist. Ich kann aber durchaus verstehen, dass das mit Rücksicht auf die Akkulaufzeit nicht umgesetzt wurde.
Der Clou – das Touchfeld
Ja es hat eins … wo? … na die Tasten sind quasi das Touchepad. Das finde ich persönlich genial gelöst. Ein einfaches leichtes über den Tasten gleiten lässt den Zeiger auf dem Bildschirm wie eine Maus am Netbook wandern.
Das funktioniert (zugegebenermaßen nach ein wenig Übung) wunderbar und ich möchte es nicht mehr missen. Ich habe übrigens schon des Öfteren gelesen, dass hier einige User Probleme mit der ordnungsgemäßen Funktion des Touchpads haben.
Dazu kann ich nur sagen, dass ich nach der Anleitung vorgegangen bin und das Touchfeld erst einmal kalibriert habe. Ohne Kalibrierung verhält sich das Touchpad nämlich total volatil. Zum Kalibrieren muss die orangene und die blaue Taste gleichzeitig ca. 3 Sekunden gedrückt werden. Das Ende der Kalibrierung wird visuell durch eine blinkende LED bestätigt. Danach funktionierte alles einwandfrei.
Fazit
Meine definitive Kaufempfehlung. Das Keypad ersetzt natürlich keine ausgewachsene PC-Tastatur, aber selbst für meine relativ Großen Hände empfinde ich die Größe und den Anschlag der Tasten als sehr gut umgesetzt. Nur bei sehr schnellem Schreiben (und im Dunkeln) kann es mal passieren, dass man zwei Tasten gleichzeitig drückt.
Wie schon geschrieben finde ich das Touchpad sehr gut und die Optik und Haptik hat Controller-Niveau. Eine perfekt umgesetzte Steck-Tastatur mit der sich der Controller mit allen seinen Tasten wie gehabt bedienen lässt.
Ich habe auch noch ein schönes Demonstrations-Video gefunden.
Ähnliche Artikel:





Kommentare