Heute möchte ich euch einmal einige Tipps in Sachen Google AdSense-Einbindung geben. Wie immer an solchen Stellen möchte ich erwähnen, dass das Netz natürlich voll ist mit solchen Tipps, aber trotzdem möchte ich euch meine Erfahrungen und Überlegungen hier nicht vorenthalten.
User-Freundlichkeit geht vor
Als erstes sei einmal gesagt, dass die Userfreundlichkeit zumindest bei mir höchste Priorität hat. Das soll heißen, dass ich keine AdSense-Blöcke wie meinen eigenen Content aussehen lasse oder gar, wie es manch andere Websitebetreiber praktizieren, in einer eigenen Menüstruktur verstecken.
Am Ende ist der Leser nur verwirrt, dass er nach einem Klick auf einen Link, der für ihn so aussieht als würde er innerhalb der Site verlinken ganz woanders landet. Dieser Leser wird wohl nicht wiederkommen. Ich finde der Klick auf Werbung sollte noch relativ Bewusst vom Leser entschieden werden können.
An die AdWords-User denken
AdWords ist ja gerade das, was AdSense anzeigt. Auch hier solltet Ihr an den Benutzer denken, der über AdWords die Werbung bucht, die später auf eurer Site als AdSense erscheint. Immer wenn Ihr Maßnahmen ergreift um Leser auf die AdSense-Link zu locken und diese dann irrtümlich darauf klicken, dann verdient Ihr zwar Geld, aber ich finde es ist unsauberes Geld.
Diese Maßnahmen sind z.B. Blending, bei dem Ihr wie oben beschreiben die AdSense-Schaltungen wie euren Content aussehen lasst, oder die Methode bei der Ihr die Schaltungen besonders Auffällig herausstellt, damit es dem Leser quasi ins Auge springt.
Der AdWords-Bucher hat von dem Geld solch irrtümlicher Kicks sicherlich nichts und muss dafür sogar noch an euch und Google zahlen. Spätestens, wenn Ihr selbst mal so groß seid, dass ihr eigene AdWords-Banner buchen möchtet werdet Ihr mich verstehen
Gesundes Mittelmaß
Das Layout sollte also meines Erachtens als Werbung empfunden werden, aber nicht unbedingt der Haupt- Eyecatcher der Seite sein. Also nicht zu grelle, dicke Farben und ein wenig angepasst an euer Design.
Werbung möglichst früh
Es ist durchaus legitim die AdSense-Werbung möglichst früh auf der Seite einzubinden. Dadurch steigt schließlich die Chance, dass der User darauf klickt obwohl der restliche Content noch nicht geladen ist.
Werbung muss im Sichtbaren Bereich stehen
Ein AdSense-Block der (wie bei mir z.B) als 120×600 Skycraper-Banner in der rechten Sidebar erscheint ist quasi für den Leser unsichtbar. Er nimmt ihn gar nicht war. Ich selbst werde mir noch etwas neues überlegen müssen.
Die AdSense-Blöcke liefern die meisten Klicks, wenn Sie ganz oben im Artikel stehen oder in der Mitte. Unter dem Artikel und halt rechts in der Sidebar, aber auch im Footer haben AdSense-Blöcke nichts zu suchen. Hier könnt Ihr besser Pay-Per-View-Banner schalten.
Sollte dann doch jemand darauf klicken, bekommt Ihr meist bei dieser Werbeform auch mehr Geld.
Lieber Nur-Text-Banner
Bei Google-AdSense kann man ja bekanntlich konfigurieren, ob auch Bilder-Werbungen geschaltet werden dürfen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass reine Textanzeigen öfter angeklickt werden.
Nur seriöse Schaltungen
Das ist bei Google noch ein lediges Thema. Unseriöse Partner, Gewinnspiel und Sex-Anzeigen möchte man natürlich auf seiner Seite nicht sehen. Google bietet aber hier zumindest rudimentär die Möglichkeit das einzudämmen.
Dazu müsst Ihr in AdSense unter dem Punkt AdSense-Setup schauen.
- Zugelassene Websites
Das ist der AnzeigeFilter, der eigentlich das leistet, was wir wollen. Hier pflegt man quasi eine Whitelist von Domains, welche Anzeigen bei euch schalten dürfen. Leider ist dadurch natürlich die Menge an Anzeigen begrenzt und Ihr bekommt neue gute Anzeigen nicht mit. Ihr müsst ja selbst entscheiden wer bei euch Werbung schalteten darf. - Filter für Konkurrenzanzeigen
Hierbei handelt es sich um das genaue Gegenteil der zugelassenen Websites. Ihr pflegt damit eine Blacklist von Domains, welche bei euch keine Anzeigen schalten dürfen. Ich z.B. nutze diese Filterung für meine Seite der Kindertagesstätte www.Kita-Einstein.de. Dadurch kann ich immer regelmäßig unseriöse Anbieter sperren.
Zielgruppenausrichtung von Abschnitten
Was vielleicht nicht jeder von euch weiß ist, dass man den Content-Bereich, den Google für seine AdSense-Logik benutzt selbst bestimmen kann.
Das ganze läuft über spezielle in den Content einzubringende HTML-Kommentare. Diese sagen dann Google z.B., dass eine bestimmter Content-Bereich bei der Analyse eingeschlossen
<!-- google_ad_section_start -->
<!-- google_ad_section_end -->
bzw. ignoriert werden soll
<!-- google_ad_section_start(weight=ignore) -->
Damit ist es dann z.B. möglich den Navigationsbereich, den Footer und/oder auch die Sidebar aus der Google-Logik des zu bestimmenden AdSense-relevanten Contents auszuschließen.
Hier ist aber dringendst auf zwei Punkte zu achten:
- Es muss logischerweise genügend Content zwischen dem Ad-Section Start- und End-Kommentar vorhanden sein. Ansonsten passen die Anzeigen sicherlich nicht zum Content.
- Google verbietet eine Manipulierung dieser Funktionalität derart, dass spezieller nur für Werbung geschriebener Content mit dieser Technik hervorgehoben wird.
Näheres zu dem Thema könnt Ihr auch direkt bei Google lesen: Link
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