Meine Erfahrungswerte : SEO-Maßnahmen (Teil 4) – Links & Navigation
Aug 30Der 4. Teil meiner SEO-Serie behandelt die SEO-Optimierte Linkstruktur eurer Site.
Hierbei gibt es mal wieder einiges zu beachten damit Google eure Seite optimal Crawlen und damit auch indizieren kann. Wie bei den meisten SEO-Tipps dürft Ihr aber auch hier nicht die Benutzerfreundlichkeit der Seite vergessen.
Zudem Helfen die meisten Tipps dem User bei der Orientierung auf der Seite. Gerade in einem Blog betreten die meisten Leser den Blog nicht über die Startseite, sondern über eine thematisierte Unterseite. Von hier aus soll sich dann natürlich jeder zurechtfinden.
Denkt also auch immer daran, dass das wichtigste neben dem SEO die Zufriedenheit der User und/oder Leser ist, denn es gilt „nur eine zufriedener Besucher kommt auch wieder“
.
Menü/Navigation
Die Navigation, oder auch das Hauptmenü eurer Site sollte aus reinen Textlinks bestehen. Das wichtigste für Google und andere Suchmaschinen ist wie immer Content.
Mit einer verlinkten Grafik und einem entsprechenden Alt-Text werdet Ihr zwar auch bei Google punkten, aber das beliebteste Indizierung-Kriterium der Suchmaschinen ist nun mal Text. Wenn Ihr aber unbedingt Grafiken verwenden wollt, dann denkt unbedingt an einen vielsagenden Alt-Text.
Mit den aktuellen CSS-Maßnahmen lassen sich auch mittels reinem HTML und CSS wunderbare und designstarke Menüs und Navigationen basteln die zudem noch schneller geladen werden können und dadurch einen Performance-Vorteil haben. Auf meiner Seite www.kampfsparer.de arbeite ich z.B. nur mit CSS-Sprites und background-repeat. Das sind zwar auch Grafiken, aber die sind klein und schon zu Anfang durch die Sprite-Technik komplett geladen.
Falls Ihr JavaScript für Eure Navigation benutzt, dann achtet penibel darauf, dass dennoch die Navigation auch ohne JavaScript funktioniert. Im schlimmsten Falle könnt das Menü ansonsten für die Suchmaschine unsichtbar bleiben und er Crawler stoppt zu früh. Zudem werden die (zugegebenermaßen wenigen) User abgeschreckt oder verunsichert die JavaScript deaktiviert haben.
Das gleiche gilt natürlich auch für etwaige andere Techniken wie Flash, Java oder Imagemaps. Man denke zum Beispiel an einige Apple-Produkte die Flash gar nicht unterstützen.
Macht euer Menü nicht zu groß. Umso größer das Menü (meist am HTML-Anfang), desto später kommt der relevante Content und das ist schlecht für die Indizierung. Den wichtigsten Inhalt vermutet Google immer im oberen Teil des Quelltextes.
Das bedeutet z.B., dass Ihr nicht alle Untermenüpunkte direkt expandiert, sondern lieber erst auf Anforderung des Users nach einem erneuten Request.
Sitemap
Hierbei handelt es sich nicht um die namensgleiche Sitemap.xml-Datei von Google, die ich im Abschnitt „Sitemap.xml nutzen und bei Google einreichen“ in meinem SEO-Artikel (Teil 3) „Crawler steuern“ bereits beschrieben habe.
Vielmehr ist diese eine reine Linksammlung aller erreichbarer Seiten und Unterseiten Eurer Site erstellt als HTML-Seite. Der Vorteil liegt darin, dass dadurch alle Seiten eures Webs eine maximale Linktiefe von 2 haben.
- Linktiefe 1 = Hauptseite -> Sitemap
- Linktiefe 2 = Sitemap -> irgendeine Seite oder Unterseite
Aber nicht nur der Crawler hat Vorteile, sondern auch der ein oder andere Eurer User, der sich dadurch vielleicht besser zurechtfindet.
Als Beispiel könnt Ihr die Sitemap von News-und-Tests aufrufen. Dort ist eine Sitemap-Seite meines Blogs angesiedelt.
Breadcrumb-Navigation
Eine weitere Unterstützung, sowohl für den Crawler als vor allem auch für den Use, ist eine sogenannte Breadcrumb-Navigation. Hierbei handelt es sich um eine Navigation die ähnlich einem Kategoriepfad aufgebaut ist. Sie kann z.B. lauten:
Alle Shops -> computeruniverse -> Hardware -> Mainboards -> Suchergebnis
Und ist so z.B. auf meiner Seite www.kampfsparer.de unterhalb des Shop-Scrollers zu finden. Hierbei verweisen die einzelnen Bestandteile der Navigation immer auf die nächst höhere Ebene. Das erleichtert die Orientierung und man gelangt schnell an bestimmte Knotenpunkte.
Inline-Links
Hierbei handelt es sich wie der Name schon vermuten lässt um Links innerhalb eines Fließtextes. In diesem Artikel habe ich so einige Inline-Links verteilt. Diese Art der Links halte ich persönlich sogar aus den folgenden Gründen für die wichtigsten Links.
- Sie verlinken wie beschrieben innerhalb des gerade gelesenen Textes und fallen somit natürlich definitiv am meisten auf und werden auch am häufigsten angeklickt.
- Sie verdrahten im besten Falle alle Content-Ähnlichen Artikel und Beiträge einer Site und führen den Leser somit zu immer mehr für Ihn wichtigen Informationen.
- Sie erlauben ausführliche Link-Texte, was wiederum optimal für die Indizierung des hinter dem Link stehenden Contents ist.
- Werbung lässt sich bestens in Inlinks unterbringen und erreichen damit eine sehr hohe Aufmerksamkeit und Klickrate. Hierzu habe ich bereits eine kleine Analyse in einem vorherigen Artikel über unterschiedliche Werbeformen geschrieben.
Aber auch bei den Inline-Links heißt es weniger ist mehr. Der Leser soll natürlich nicht durch lauter Links im Text abgeschreckt und verunsichert werden. Außerdem machen zu viele dieser Links den Text quasi unlesbar.
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