Es ist der Wahnsinn, einfach nur genial. Normalerweise kommt mein Fazit immer nur ans Ende des Artikels, aber das musste ich einfach sofort loswerden.

Ich hatte mich Ende April letzen Jahres für die Marketing Community trnd beworben  und darauf gehofft, dass ich das ein oder andere technische Gerät testen kann.

Einen Artikel über meine Anmeldung bei trnd und meine Motivation dahinter habe kurz darauf auch schon geschrieben.

Leider habe ich bis heute noch kein eigenes Technik-Projekt mitmachen dürfen, aber da meine Frau auch dort angemeldet ist, kann ich heute endlich über ein trnd Projekt berichten.

 

Das Produkt/Projekt

Es handelt sich hierbei um den Philips Airfryer HD9220, dem ultimativen Gerät zum Frittieren, Garen und Backen. Im Grunde genommen handelt es hierbei um einen kleinen Umluftherd, welcher die Resultate einer Fritteuse liefert … aber halt ohne Fettzusatz.

Das Gerät dürfen wir also nun testen und für diesen Test wurde es auch wie versprochen geliefert. Was zuerst auffällt ist das  sehr ansprechende Design. Wir haben, da wir die Option auf Übernahme bei diesem Projekt haben, für die Version in schwarz entschieden.

Einerseits weil die schwarze Variant einfach besser aussieht und andererseits, weil die alternative weiße variant bestimmt mit der Zeit (wie alle weißen Küchengeräte) nachgilbt und spätestens nach 1 Jahr aussieht wie 5 Jahre alt.

Die Verarbeitung des Gerätes wirkt einwandfrei und typisch ist typisch für Philips-Geräte.

 

Der Betrieb

Als erstes haben wir uns die Betriebsanleitung genau durchgelesen und haben direkt beschlossen einige Leckerreich zuzubereiten. Auf dem Speiseplan standen diverse Kleinigkeiten. Unsere Tochter wollte unbedingt Margarita Mini-Pizzen (ihr absolutes Lieblingsgericht) und wir haben uns für eine Fingerfoot-Auswahl entschieden.

Der Klassiker Pommes Frites durfte natürlich auf keinen Fall fehlen. Zudem gab es noch Chicken Drums, Chicken Nuggets, Kartoffelstäbchen mit Bechamelsaucen-Füllung und zum Abschluss Brezeln mit Salz.

Ich kann an dieser Stelle nur sagen, probiert es selbst aus … es schmeckt Alles genial. Die Pizzas hatten einen perfekten Boden, der Käse war optimal verlaufen und in der Mitte (oft der Knackpunkt) war alles wunderbar heiß.

Bei den Pommes war ich ein wenig skeptisch, da ja nun mal das Fett als Geschmacksträger fehlt und es bei Backoffen-Pommes immer reine Glückssache ist, dass die Pommes wirklich von allen Seiten gleich aussehen und nicht stellenweise verbrannt und stellenweise noch fast roh aussehen (und schmecken).

Bei Tiefkühl-Pommes benötigt man laut Anleitung kein zusätzliches Fett. Lediglich bei frischen selbst geschnibbelten Pommes-Stäbchen soll man einen halben Teelöffel Öl hinzutun.

Wir haben uns für die Tiefkühl-Variante entschieden und ich habe noch nie so gute (ohne Fett) zubereitetet Pommes gegessen. Die Optik, Konsistenz und der Geschmack sind konstant (sehr) gut und man vermisst überhaupt nicht das fehlende Fett.


Im Gegenteil ist es sogar so, dass man die Pommes selbst noch im halb-heißen Zustand genießen kann ohne den dann typischen kalten Fettnachgeschmack. Einfach genial  😉

Die Pommes konnten wir auch dank der mitgelieferten Trennscheibe direkt zusammen mit den Nuggets machen. Diese waren auch einfach nur lecker, lecker, lecker. Außen knusprig und innen locker und gut durch.

Zusammengefasst sind alle unsere zubereiteten Speisen perfekt gelungen und selbst die Brezeln haben wunderbar geduftet und geschmeckt.

Die back/Frittier-Zeit lässt sich im Vorhinein stufenlos einstellen und so kann man auch mal ruhig ne Minute über der Zeit liegen (weil man z.B. gerade telefoniert), ohne dass das Frittiergut gleich schwarz wird.

Zugegebenermaßen muss man sich sicherlich an die Einstellzeiten der diversen Speisen herantasten, aber das sollte mit der Zeit kein Problem sein.

 

Die Vorteile

Der Airfryer von Philips kombiniert quasi die Vorteile einer Fritteuse mit denen eines Backofens. Es gibt keinen Fettgeruch in der Küche und keinen Fettgeschmack an den Speisen, da nun mal auch nicht in Fett gebrutzelt wird.

Wie allgemein bekannt benötigt ein Standard-Backofen einen Starkstrom-Anschluss und verbraucht bei 200 C° um die 2500 bis 3000 Watt. Der Airfryer (ver)braucht gerade mal 1400 Watt und liefert sogar wie wir finden bessere Ergebnisse. Die Pommes z.B. sind aus dem Backofen nie so gelichmäßig gelungen wie mit der Heißluft-Fritteuse

Zu erwähnen ist auch, dass es bei dem Gerät keinerlei Verbrennungsgefahr gibt. Es ist zwar hinten an der Oberseite ein Warnsymbol für heißen Dampf ausgestanzt, aber bei unseren Experimenten habe ich die Hand mal darüber gehalten und es kam maximal warme Luft heraus.

Also … keine heißen Dämpfe und kein flüssiges heißes Fett sprechen schon mal für alle Familien mit Kindern für sich. Den Airfryer konnte ich an jeder Stelle zu jeder Zeit anfassen und braucht keine Angst haben mich zu verbrennen.

Das einige was meines Erachtens fehlt ist ein kleines Sichtfenster auf der Vorderseite oder seitlich des Geräts.

 

Die Reinigung

Hier sei erwähnt, dass alle Einzelteile spülmaschinenfest sind und die Reinigung somit überhaupt kein Problem darstellt.

Jeder der das Fett seiner Fritteuse regelmäßig wechselt wird hier sicherlich seine Freude dran haben.

 

Fazit.

Der Airfryer von Philips ist für uns das perfekte All-in-One-Gerät. Stromsparend, Fett verhindern, leicht zu reinigen und absolut sicher und ohne Verbrennungsgefahr.  Alles, ob gebacken oder frittiert schmeckt wunderbar und ist gleichmäßig in Geschmack und Konsistenz.

Nur ein Sichtfenster fehlt um den Staus zu überprüfen 😉

Die Geräuschentwicklung könnte auch ein wenig geringer sein, aber dank dem wirklich perfektem Back und Frittier-Ergebnis können wir darüber hinwegsehen.

Ich gehe zu 99 3/3 Prozent davon aus, dass wir das Gerät nach dem Test behalten werden.