Heute wollte ich euch noch kurz von einem meiner letzten Geburtstagsgeschenke berichten. Zugegebenermaßen handelt es sich hierbei nicht um ein technisches gerät im eigentlichen Sinne.

Es hat weder Kabel, noch ein Batteriefach ;). Es handelt sich hier eher umeinen Art Geduldsspiel, ein sogenanntes 3D-Kugellabyrinth welches es wirklich in sich hat.

 

Addict-a-ball

Das ganze nennt sich Addict-a-ball und existiert in drei verschiedenen Größen. Es gibt die unterschiedlichen Varianten medium und large.

Ich persönlich habe die large-Variante geschenkt bekommen und bin auch echt super glücklich damit. Die meidum-Version sieht doch relativ klein aus und scheint vom Schwierigkeitsgrad her auch eher etwas nur für Kinder zu sein.

Die large-Version ist mit knapp 20 cm Durchmesser deutlich größer als die medium-Version (ca. 14 cm), liegt aber immer noch wunderbar in der Hand.

Bei Addict-a-ball geht es darum eine kleine Kugel über eine aus 138 Zwischenstationen (medim-Varinate 100 Stationen) bestehende Bahn zu transportieren.

Es gibt allerdings zu jeweils einen Drittel eine separate Einstiegsposition, so dass man nicht unbedingt den gesamten Weg in einem Rutsch bewerkstelligen muss. Mit der Startposition existieren also 3 unterschiedliche Einstiegspositionen.

Beim transport der Kugel über die gesamte Strecke muss man allerdings ständig in der 3 Dimension denken, da die Bahnen in jeder erdenklichen Richtung und Form langführt.

Mal muss der gesamte Ball auf den Kopf gestellt werden um weiterzukommen, und ständig muss man halt die Kugel drehen. Das erfordert extreme Konzentration und vor allem handliches Fein-Geschick. Addict-a-ball ist also nichts für Hektiker und/oder Grobmotoriker 😉

 

Der erste Versuch

Ich habe also den Ball in die Hand genommen und los ging es. Angefangen bei der Start-Einstiegsposition habe ich locker und relativ zügig die ersten Zwischenstationen auf der Bahn geschafft und ich dachte schon, dass der Ball doch eher ein Kinderspielzeugt ist.

Aber weit gefehlt. Das war echt nur der Einstieg, der so simpel war. Plötzlich sollte ich die Gugel im Raum (3D) um 180 Grad drehen und auf der Rückseite der Bahn ging es dann weiter. Das war mal echt knifflig.

So ging es auch dann weiter und Bahn für Bahn und Station für Station wurde es kniffliger und immer wieder einzigartig von der Herausforderung her. Echt cool das Ding.

Sogar schwingende Elemente, mit denen man die Kugel dann vorwärts bekommen muss, sind vorhanden.

 

Warnung

Achtung! An dieser Stelle sei folgendes erwähnt:  Ihr solltet unbedingt alle 10 bis 15 Minuten eine kleine Pause einlegen, da sonst die Gefahr besteht, dass Ihr Addict-a-ball frustriert aus dem Fenster schmeißt, gegen einen Wand werft oder sonst wie mutwillig zerstört ;).

 

Lange Rede …

… kurzer Sinn. Schaut es euch doch einfach selbst an. ich habe ein kleines Video aufgetan. Damit könnt Ihr euch wenigstens ein wenig vorstellen worum es geht.