Eigentlich hatte ich für meinen Asus O!Play HDP-R1 Streaming Player, den ich hier ausführlich beschrieben habe, eine App gesucht, mit der ich diesen per meinem iPad bedienen kann.

Fündig bin ich leider noch nicht geworden. Mir ist aber eine Idee gekommen, wie ich das in der Zeit, bis sich jemand erbarmt eine App dafür zu schreiben ;), überbrücken kann.

 

iPad als Fernbedienung für den Asus OPlay

Die Sache ist durchaus simple und ich bin sicherlich nicht der erste, der auf die Idee kommt.

Alles was Ihr dazu benötigt sind die von mir ausführlich beschriebenen moServices. Diese installiert Ihr wie von mir beschrieben auf eurem Asus O!Play und schon habt Ihr etliche nützliche Hilfetools zur Verfügung.

Unter anderem sind dabei ein FTP-Server, Samba und halt auch ein Webinterface. In dieses Webinterface integriert ist auch ein Online-Remote-Controller, quasi eine Fernbedienung, welche im Webbrowser benutzbar ist.

!Achtung! Dazu muss natürlich der „Remote Control„-Dienst in den moServices gestartet sein.                  Das ist aber Standardmäßig der Fall.

Wenn Ihr also alles eingerichtet habt, so könnt Ihr nun bequem über die URL [#O!Play-IP-Adresse]/rc den Asus Streamingplayer mit jedem Webbrowser, und damit auch mit dem iPad, dem iPhone oder sonstigem bedienen.

Natürlich könnt Ihr auch den Hostnamen anstelle der IP verwenden. Der lautet glaube ich Standardmäßig „Venus„. Ich habe ihn mitlerweile in „AsusOPlay“ gewandelt.

Das, was dann im Browser erscheint, sollte in etwa so aussehen wie das Bild rechts.

Ich habe euch mal hier einen kleinen Konfigurator gebastelt. Gebt einfach die IP des O!Play in das Feld ein und klickt dann auf den daneben liegenden Link.


: http://[#O!Play IP Adresse]/rc

 

Fazit

Ich bin mir im Klaren, dass das keine Endlösung ist. Schöner wäre natürlich eine App, welche eine schönere iPad-typische Oberfläche mit einer besseren Usability mitbringt.

Als Grundlage könnte die App ja, ähnlich der dreaMote Lite App für meine Dreambox, das Webinterface von moServices benutzen. Vielleicht gibt es ja mal einen findigen App-Entwickler, der sich daran traut 😉