Wir schreiben nun den 06.02.2012 und ich finde, das ist genau der richtige Zeitpunkt um euch eins meiner Weihnachtsgeschenke 2011 vorzustellen.

Immerhin hatte ich bis jetzt gute 2 Monate Zeit mein neues Superspielzeug zu testen.

Es handelt sich dabei um den „Zoopa 150“ Indoor Helikopter mit Turbo Funktion und ich möchte Euch hiermit meine Erfahrungen mitteilen.

Ich freute mich wie ein Schneekönig als ich den ca. 20 cm großen Hubschrauber ausgepackt habe. Zumal ich echt überhaupt nicht damit gerechnet habe.

 

Der Ersteindruck Optik und Haptik

Der Zoopa 150 sieht dank seiner matten schwarz roten Farbe und seinem silbernen Alu-Gestänge einfach nur cool aus.

Als ich den Heli das erste Mal hochgehoben habe war ich echt überrascht wie leicht er sich anfühlt. Sofort habe ich Ihn auf unsere Küchenwage gestellt und nur wenige 40 Gramm gemessen. Das ist für eine solche Größe wirklich beeindruckend.

Wie ich im Nachhinein gelesen habe gibt es wohl auch noch leichtere, aber das hat nicht nur Vorteile. Aber dazu später mehr.

Zunächst einmal habe ich die Verarbeitung und Haptik überprüft. Das Gerüst und das Skelet-Gestänge bestehen aus sehr robustem Aluminium. Durch Leichtes bis mittelschweres Eindrücken der beiden äußeren Mettalwände lässt sich der kleine nicht aus der Form bringen.

Was auch direkt auffällt ist, dass die Kunststoffzahnräder, welche wohl das mechanische Herz des Helikopters bilden, von diesen starken Außenwänden umschlossen sind. Damit dürfte es quasi unmöglich sein, dass diese bei einem Sturz kaputtgehen.

Die schwarz-rote Kunststoffhaut und die die sonstigen Teile, wie z.B. die Rotorblätter, hingegen sind aus flexiblem Material und geben bei kleinsten Berührungen nach. Auch hierdurch werden Verletzungen minimiert.

 Sollte aber doch mal etwas an den Rotorblättern, oder an dem filigranen hinteren Propeller dran sein, so gibt es für wenig Geld  ein Crash Kit für den Zoopa 150 mit entsprechenden Ersatzteilen.

Hier musste ich auch mittlerweile einen von den vier Rotorblättern (4 sind auch in dem Crash-Kit enthalten) austauschen, weil er eingerissen war. Der Austausch ist aber sehr einfach und danach funktioniert alles wieder wunderbar.

Zu erwähnen ist an dieser Stelle auch die natürlich beiliegende Fernbedienung für den Mini-Helikopter. Diese ist extrem handlich, zumindest für meine Hände ideal von der Größe her, und vermittelt auch einen robusten Eindruck.

Jetzt wollte ich den Hubschrauber natürlich direkt fliegen lassen.

 

Der Jungfernflug und der Langzeitspaß

Als erstes habe ich also 6 AA Batterien in die Fernbedienung eingelegt. Diese sind leider nicht mit im Lieferumfang, aber bei dem Preis von knapp 30 Euro habe ich das auch nicht erwartet. Der Helikopter wird dann mithilfe eines beiliegenden Ladekabels direkt an der Fernbedienung aufgeladen.

Auch hier habe ich recht schnell im Internet geschaut, ob es eine andere Lösung dafür gibt und siehe da, es gibt tatsächlich ein extra USB-Ladekabel für den Zoopa 150. Mit Hilfe dieses Extras, welches ich mir zusammen mit dem Crash Kit dann auch kurz nach Weihnachten bestellt habe, lässt sich der Mini-Heli  am Computer oder mittels eines Adapters auch an der Steckdose direkt aufladen.

So ein USB-Steckdosen-Adapter hat wohl mittlerweile jeder im Haushalt.

Die Variante mit dem USB-Ladekabel hat auch den Vorteil, dass der Helikopter nicht wie über die Fernbedienung bis zu 30 Minuten lädt, sondern, dass er schon nach ca. 10-15 Minuten bereit ist.

Ich musste aber noch beim ersten Mal auf die langsame Variante zurückgreifen und halt 30 Minuten warten. Beim ersten Mal wollte ich auch sichergehen, dass der verbaute 3,7V 130mAh LiPo Akku vollständig geladen wird.

Dann ging es los. Ab mit dem Ladekabel, Helikopter einschalten und ran an die Fernbedienung. Ich kann nur sagen WOW … ich hätte nicht so eine Präzision beim Fliegen erwartet. Der kleine steigt Kerzengrade in die Luft und lässt sich unwahrscheinlich exakt und präzise steuern.

Das ganze dürfte der GYRO Technik (Gyroskop Flug-Stabilisierungs-Technologie) zu verdanken sein und funktioniert wunderbar.

Als kleines Schmankerl hat der Hubschrauber auch noch eine kleine LED vorne eingebaut, die Ihn wie ich finde noch einen Tacken cooler wirken lässt.

 

Besonderheiten und Tipps

Auf dem Bild sieht man schön auch den kleinen hinteren Rotor, welcher für die Vor- und Rückwärtsrichtung zuständig ist. Zudem hat der Zoopa 150 auch noch eine Turbofunktion, durch die die Lenkung noch direkter und das Tempo noch erhöht wird. Diese Turbofunktion lässt sich wunderbar über die Fernbedienung ein und ausschalten.

Für den Anfang und für die Eingewöhnungszeit reicht aber der Normalmodus durchaus. Später will man dann nicht mehr aus dem Turbo-Modus raus 😉

Was besonders Spaß macht sind kleine Manöver wie z.B. das Auspusten von Kerzen, oder das Landen auf extrem kleinen Gebieten, wie z.B. einem Telefonschränkchen, oder auch gerne einer ausgestreckten Hand.

Falls Ich mit Steuerrung dann komplett im Einklang seid, hab ich einen besonderen Tipp für euch. Bestiegt einfach ein paar Luftballons an die Tür, oder an der Wand und eine kleine Nadel an der Front des Hubschraubers. Jetzt versucht Ihr mit der Nadel die Luftballons platzen zu lassen … eine riesen Gaudi 😉

Auf jeden Fall zu Empfehlen ist es die Fenster geschlossen zu halten um Zug und Wind zu vermeiden. Hier kommen wir auch zum obigen Punkt, dem Gewicht, zurück.

Ich finde der Helikopter hat ein ideales Gewicht für seine Größe. Wäre er noch leichter, dann würden wahrscheinlich schon kleinste Bewegungen, die einen Luftzug verursachen, den Spielspaß ein Ende setzen.

So aber bleibt der Heli bei geschlossenen Fenstern ruhig und präzise steuerbar.

Als Sicherheitstipp und für die Langlebigkeit eures kleinen Heli-Freundes solltet Ihr im Falle eines Crashs sofort vom Gas gehen. Dem Heli passiert weniger, wenn er auf den Boden fällt, als wenn er mit den Rotorblättern noch länger irgendwo gegen rotiert.

 

Fazit

Kaufen, kaufen und noch mal kaufen. Der Zoopa 150 ist echt genial und ich habe Spaß ohne Ende. Zudem ist er robust, günstig und sieht cool aus.
Meine uneingeschränkte Empfehlung habt Ihr.