Seit nun mehr als 25 Jahren besitze ich einen PC (und habe Ihn auch immer selber zusammengebaut). Nein, nicht denselben ;), sondern immer wieder eines der neueren Modelle.

Angefangen hat damals Alles mit einem wunderschönen, in Eierschalenfarbe ausgestatteten 386er mit 40 MHz und Turbotaste.

Die Turbotaste gab es wirklich und steuerte die Taktfrequenz des PCs. Viele Programme waren damals noch auf Grundlage der Taktfrequenz, des Prozessors, den der Entwickler benutzte programmiert.

Hat man nun Zeitschleife, oder Delays auf Basis einer Taktfrequenz, anstatt auf Bass der Systemuhr programmiert, so liefen diese Programme halt auf schnelleren Rechnern nicht richtig, oder halt einfach zu schnell. Dafür gab es dann die Turbotaste, die lustiger weise die Taktfrequenz gedrosselt hat.

 

Im Wandel der Zeit

Heute sind PCs stylisch, individuell und natürlich um ein vielfaches schneller. Aber in Zeiten der modernen und sich immer leistungsstärkeren Tablets und Notebooks stellt sich die Frage, ob der PC als solches nicht zum Aussterben verdammt ist.

Auf der Arbeit z.B. haben wir nur noch Notebooks und nutzen diese dank angeschlossener Tastatur, Maus und Monitor inhouse quasi als Desktop PC und unterwegs mobil halt als Notebook.

Zu Hause habe ich ein iPad und ein Netbookund nutze diese auf der Couch und auf der Terrasse zum Surfen und Filme schauen. Brauche ich also eigentlich noch einen richtigen Desktop PC? Um diese Frage zu beantworten möchte ich einmal alle zwei/drei Kategorien aufführen.

 

Das Notebook/Netbook

Gegenüber dem PC ist das Notebook und vor allem ein Netbook extrem mobil und überall einsatzbereit. Unterwegs, auf der Couch, auf der Terrasse oder bei Kollegen und Freunden.

Ein Notebook ist überall dabei und z.B. an der neuen Reihe Lenovo-Notebooks sieht man, dass diese immer leistungsstärker und ausdauernder werden. Allerdings muss man hier einige Kompromisse machen. Wer nicht alltäglich damit arbeitet wird gerade zu Beginn die Bedienung mit der Maus vermissen. Diese empfinde ich immer noch als intuitivstes Peripheriegerät zu Bedienung eines PCs.

Alleine mit dem Touchpad komme zumindest ich nicht klar und meine Produktivität sinkt. Noch ein Punkt ist die Größe des Notebooks. Besser ist es ja immer einen großen Bildschirm, mit entsprechend ausreichender Auflösung, zu haben um möglichst viel auf einmal zu sehen, und möglichst wenig zu scrollen zu müssen. Um so größer der Bildschirm, desto unmobiler ist aber nunmal das Notebook.

Hier sollte man immer den für sich besten Kompromiss suchen. Ein Netbook kann bei weitem weniger als ein Notebook und ist eher für den heimischen Multimedia-, Surf- und Spieltrieb gedacht. Wirklich arbeiten lässt sich hiermit nicht.

 

Der Tablet PC

Ich selber besitze ein iPad und möchte es auch nie wieder missen. Einmal ist es natürlich perfekt und handlich zum (flashlosen) Surfen im Internet, als auch zum Spielen für die ganze Familie.

Es ist perfekt für das was es kann, aber auch halt nur dafür. Es lässt sich werde damit programmieren, noch kann ich damit gut und schnell einen solchen Artikel verfassen.

Es hört schon damit auf, dass ich nicht mal eben schnell im parallelen Fenster Daten recherchieren kann und ggf. Bilder zuschneiden kann.

Als Ersatz für meinen PC ist es also absolut untauglich.

 

Fazit

Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall immer einen echten Desktop PC benötigen.

Diesen kann ich so zusammenstellen und aufrüsten wie ich möchte. Sei es für Spiele, oder Bildbearbeitung oder einfach nur Heimarbeit. Mein PC ist für Alle nur erdenklichen Aufgaben gerüstet.

Zudem habe ich eine ordentliche Bildschirmgröße (zur Zeit 26 Zoll), sogar direkt 2 Stück ;), eine ordentliche Soundanlage und vernünftige Peripherie, die keinen Kompromiss zur Mobilität eingehen müssen.

Alles ist an seinem Platz und keine Akku gibt mit der Zeit den Geist auf oder wird schwächer.

Für mich ist der Desktop PC nicht wegzudenken. Aber entscheidet selbst.

Stirbt der Desktop PC aus

View Results

Loading ... Loading …