16-Port-Gigabti-Switch-TP-LinkEigentlich fing Alles damit an, dass ich unbedingt die große Fritzbox als Router haben wollte.

Zur Zeit besitze ich noch einen ca. 15 Jahre alten WRT54G von Linksys. Dieser hat aber leider nur einen integrierten 4 Port 10/100 MBit/s Switch.

Nun endlich einen Gigabit Router zu besitzen war nicht der einzige Grund, dass ich auf die AVM FRITZ!Box 7390 umsteigen möchte. Schließlich habe ich dann auch ein 300 Mbit/s WLan, was hoffe ich mal einen schönen Geschwindigkeitsschub geben wird.

Ein kleines Gimmick am Rande ist z.B. auch, dass ich dann auf meiner Dreambox endlich sehen kann wer anruft 😉 Aber das nur am Rande.

Das wichtigste ist, das ich endlich nur noch ein Gerät dort stehen haben, da die Fritzbox ein ADSL/ADSL2+Modem integriert hat.

Aber, wie schon erwähnt geht es gar nicht um die Fritzbox in diesem Artikel, sondern um eine Sache, die ich mir der Zukunft wegen angeschafft habe.

Ich habe bei uns im HWR ein 24 Port Patchfeld welches mir aber überhaupt nicht hilft, da der Router ja nur 4 Ports hat. Da nun aber immer mehr Geräte (Der Spitzboden ist jetzt auch bald ganz ausgebaut und hat zwei zusätzliche Lan-Anschlüsse)  dazukommen, die an mein Netzwerk und/oder das weltweite Netz angeschlossen werden möchten, habe ich mir vor kurzem einen Gigabit Switch mit 16 10/100/1000Mbps-Ports gegönnt.

Es handelt sich dabei um das Modell TL-SG1016D der Firma TP-Link, welches die Desktop-Variante ist. Diese ist ein wenig schmaler als die 19″ Variante für den Einbau in ein Reck.

Bei mir steht er aber auf einem Regal und von daher war mir der kleinere sympathischer. Der Vollständigkeit halber möchte ich aber erwähnen, dass zwei Montagewinkel für den Einbau in einen 19-Zoll-Schrank zum Lieferumfang gehören.

 

Inbetriebnahme

Es gibt nun wirklich nichts leichteres, als einen Switch zu installieren. Er wird einfach nur an den Strom angeschlossen und mit den Netzwerkkabeln bestückt … voilà.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich mich gerade wegen dem geringen Stromverbrauch für dieses Modell entschieden habe. Der TL-SG1016D verbraucht den Strom abhängig von den Ports, die in Betrieb sind. Diese Energiesparmethode ist besonders praktisch für meine Hausinstallation. Der Switch schaltet halt automatisch nicht verwendete Ports ab oder schaltet sie in den Standby, das sieht man dann an dem Energieverbrauch deutlich 😉

Erst wenn bei mir später die weiteren Anschlüsse (Schlafzimmer, Spitzboden, NAS) dazu kommen, erhöht sich der Verbrauch entsprechend.  Es gibt aber noch genug Switches auf dem Markt, die nicht eigenständig erkennen welche Ports benutzt werden und dementsprechend immer den maximalen Verbrauche haben.

Was auch wunderbar ist, ist die Tatsache, dass der Switch vorne eine Menge Kontrollleuchten hat. Anhand dieser kann man für jeden einzelnen Port erkennen, ob er gerade im 10/100 MBit Modus, oder halt im Gigabit Modus arbeitet.

Zudem ist der Switch quasi Geräuschlos. ich kann zumindest bei mir keine Betriebsgeräusche wahrnehmen.

 

Fazit

Viel mehr kann man zu einem Switch nicht wirklich sagen. Der TL-SG1016D ist energiesparend, leise und wie ich finde günstig. Was will man mehr.